Nordseebad Büsum der bekannte Badeort (ca. 45 Auto-Minuten entfernt). Abfahrt in Richtung Husum über die Kanalhochbrücke bis Meldor, dort abbiegen in Richtung Büsum. Sie kommen in ein Nordseebad, wie Fritzchen es sich vorstellt. – Strand mit vielen tausend Strandkörben, Wattenlaufen mit Blasmusik, Kurkonzert, Ladenstraßen, großer Kutterhafen und vieles mehr. Genießen Sie das bunte Strandleben, gehen Sie mal shoppen, bummeln Sie am Hafen oder machen Sie Rast in einem Straßencafe. – Wenn Sie auf dem Rückweg noch Lust haben, schauen Sie sich Meldorf an. Einziger Dom an der Westküste, zwei Museen, drei Ladenstraßen. – Abends sind Sie dann wieder in Stückers Hotel, wo Sie auf Wunsch kulinarisch verwöhnt werden… denn bei uns kocht der Chef!

Nordseebad St.Peter Sie fahren erst einmal wieder nach Büsum, biegen jedoch in der Ortschaft Wöhrden in Richtung Eidersperrwerk / St. Peter ah. Wenn Sie zum Strand wollen, empfehlen wir die Deichüberfahrt in Ording. (Es gibt noch zwei weitere). – Ein Riesen-Sandstrand erwartet Sie. Keine Angst vor kleinen Pfützen, geben Sie etwas Gas und dann ab bis an die Wasserkante. Sandstrand, soweit das Auge reicht, mit Gaststätten und Toiletten auf hohen, sturmsicheren Pfahlbauten… das muß man mal gesehen haben!

Kleine Radtour Radeln Sie doch mal durch die Wilstermarsch, zur alten Schleuse nach Kasenort, die eine Zugbrücke hat und ein wenig an Holland erinnert. Weiter geht es dann unter dem Stördeich über Beidenfleth und Wewelsfleth zum Störsperrwerk. Dort haben Sie die Elbe erreicht. Ebbe, Flut, ständiger Schiffsverkehr und die kleine Brandung des Dampferschwalls laden zur Rast. Den Picknickkorb erhalten Sie auf Wunsch bei uns, ebenso die Fahrräder, die diese Tour ermöglichen. Der Kirchturm unserer kleinen Stadt ist Ihnen immer Wegweiser für den Heimweg. Fahren Sie Feld- und Nebenwege, schauen Sie sich Jahrhunderte alte Bauernhöfe auf ihren Warften an, in denen heute noch Menschen und Tiere unter einem Dach leben. – Herrlich duftende Wiesenblumen säumen ihren Weg nach Hause, nach Wilster, der gemütlichen Marschenstadt, in der Ihr Hotel liegt.

Brunsbüttel Lassen Sie es ruhig angehen, fahren Sie über die Schifferdörfer Beidenfleth und Wewelsfleth die Stör entlang zur Elbe. Besichtigen Sie das Störsperrwerk, die Deiche und das Vorland des breiten Stromes. Fahren Sie dann über Brokdorf und St. Margarethen nach Brunsbüttel. Setzen Sie kostenlos über den Nord-Ostsee-Kanal. Auf der linken Seite sehen Sie wahrend der Überfahrt die gewaltigen Schleusenanlagen, die Ihr Ziel sind. In den Schleusen ist immer etwas los. Vom riesigen Container-Schiff bis zur Segelyacht ist dort alles vertreten. Sie spüren dort das Flair der großen weiten Welt. Erleben Sie, wie ein dicker Pott „festgemacht“ wird. Fotografieren Sie: wenn fünf kräftige Festmacher den dicken Tampen zum Poller tragen. Lautsprecherdurchsagen, Möwengekreische und das Dröhnen der Schiffsmaschinen vermitteln eine echt norddeutsche Atmosphäre. Vergessen Sie Ihr Fernglas nicht, vom Elbdeich können Sie beobachten, wie die Lotsen über Jakobsleitern an Bord der großen Schiffe gehen. Bummeln Sie mal durch die Stadt: die Koogstraße ist kilometerlang und macht müde Beine. Am Abend sehen wir uns dann wieder in „Stückers Hotel“.

Die Stadt Wilster ist das Zentrum der Wilstermarsch und wurde vor mehr als 700 Jahren auf dem höchsten Punkt des Gebietes angelegt. Historische Gebäude im engbebauten Stadtkern geben ihr einen ruhigen und behaglichen Charakter. – Die das Stadtbild beherrschende St.-Bartholomaus-Kirche ist sehenswert. Im Volksmund heißt sie Sonnin-Kirche, nach ihrem Erbauer Sonnin, der auch den Hamburger Michel erbaute. Das alte Rathaus aus dem Jahre 1585 ist einer der schönsten Renaissance-Bauten in Schleswig-Holstein. Den Ratssaal, die geschnitzte Tür und die Bibliothek sollten Sie sich ansehen. Vom Stadtzentrum führen alle Straßen „bergab“ hinaus in die Marsch.

Die Wilstermarsch zwischen Elbe, Stör und dem „hochaufragenden“ Geestrand, der einst die Küste bildete, gelegen, wurde im 15. Jahrhundert von holländischen Deichbauern eingedeicht und trockengelegt. Der tiefste Punkt der Bundesrepublik liegt bei Sachsenbande (4,20 Meter unter dem Meeresspiegel). Hohe Deiche schützen das Land vor Sturmfluten. Sportboothäfen gibt es an der Stör am Langen Rack, in Beidenfleth und Wewelsfleth. – Dieses flache, von unzähligen Gräben durchzogene Land, hat seinen besonderen Reiz. – Bauernhöfe, von schützenden Bäumen umgeben, prägen das Bild. Rotbunte Kühe beleben das Weideland. Bizarre Kopfweiden stehen im hohen Reet. – Häfen, schmucke Dörfer, Windmühlen und eine Schiffswerft runden das Bild ab. – Sehenswert ist das Wahrzeichen der Wilstermarsch, die Bockmühle in Honigfleth. Es ist die letzte von ca. 200 Schöpfmühlen, die einst das Land urbar machten. – Die alten, mit Reet gedeckten Höfe und die kleinen Katen hinter den Deichen erzählen noch heute viel von der Geschichte dieses ganz besonderen Landes.


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